In unserer Leistungsgesellschaft wird teilweise schon von Kindern nichts anderes mehr verlangt als Leistung zu bringen. Wie sie sich dabei entwickeln ist bei weitem nicht so wichtig, auch Konflikte oder Probleme treten völlig in den Hintergrund, denn das wichtigste ist, sie sind bespielsweise gut in der Schule.

So setzt sich diese Einstellung dann auch in der Arbeitswelt durch. Viele Angestellte werden überfordert und fühlen sich verpflichtet diese Überforderung zu meistern. Andere sind sogar selbst Chef oder selbstständig und müssen sich ständig überfordern, weil sie sonst ihre Leistung nicht bringen und dadurch ein schlechtes Gefühl entsteht.

Irgendwann ist es aber zuviel. Chronische Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit, häufige Krankheit, man ist schlichtweg ausgebrannt. Von der so idealistischen Einstellung alles meistern zu können bleibt nur noch Frust, Desillusionen und Apathie. Oft folgen psychosomatische Erkrankungen, Depression oder Aggressivität. Ebenso ist man einer erhöhten Suchtgefährdung ausgesetzt.

Je früher dies erkannt wird, desto besser. In der Psychotherapie geht es dann nicht nur um das Beseitigen, sondern auch um das vorbeugen. Herauszufinden, was man will und wie weit man gehen kann ist ein langer Lernprozess der durch die Therapie sehr gut unterstützt werden kann.
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