Ein Trauma im psychologischem Sinn ist nichts anderes als ein belastendes Ereignis oder Situation. Es ist dabei nicht wesentlich, wie lange dieses Ereignis gedauert hat.

So kommen viele Menschen mit einem Autounfall ohne schwerwiegenden Probleme zurecht, andere kämpfen danach beispielsweise mit
  • Angst zum Beispiel wieder ins Auto zu steigen, oder selbst zu fahren
  • sehr leichte Erschreckbarkeit
  • Kontrollzwang (da das Trauma ein großer Kontrollverlust war)
  • Unfähigkeit Gefühle zuzulassen (emotionale Taubheit)
  • worst-case Denken (immer das schlimmste wird passieren)
  • Flashbacks (wiedererleben von einem ähnlichen oder demselben Geschehnis)
  • Schlafschwierigkeiten - Träume
  • Verdrängen des Traumas und der Problematik

Die Verarbeitung von einem Trauma ist enorm wichtig, und naturgemäß nicht leicht. Ohne eine dementsprechende Verarbeitung und Akzeptanz werden oben genannte Punkte immer wieder das Leben negativ beeinflussen.

In der klientenzentrierten Psychotherapie wird nicht bestimmt wie lange worüber geredet werden darf, sondern die/der KlientIn kann hier je nach seinem Empfinden größere und kleinere Schritte machen. Besonders für die Traumatherapie halte ich das für einen sehr wichtigen Bestandteil.
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